Wohnraum neu gedacht

Die intelligente Nachverdichtung bestehender Flächen gewinnt in der Stadtentwicklung zunehmend an Bedeutung. Aktuelle Beispiele zeigen, welches Potenzial in der Umnutzung und Überbauung von Parkflächen steckt. Besonders dort, wo innerstädtischer Raum knapp ist.

Die Umnutzung und Überbauung bestehender Parkflächen zeigt, welches Potenzial in kluger Nachverdichtung steckt. Gerade dort, wo innerstädtischer Raum knapp ist. Spannend zu sehen, dass dieser Ansatz zunehmend an Bedeutung gewinnt.

Als Projektbeteiligte haben wir einen vergleichbaren Weg beim Projekt Magnus 31in Köln mit begleitet. Auf einem sanierungsbedürftigen Parkhaus entstand nach dem Rückbau der oberen beiden Ebenen eine zwei- bis dreigeschossige Aufstockung mit 31 Wohnungen und 43 Stellplätzen für die Bewohner, während weitere Parkflächen erhalten blieben.

Wir sind gespannt, wie sich dieser Ansatz künftig weiterentwickelt.

Mehr dazu: „Immobilien: Wie auf Parkplätzen Wohnraum entstehen kann“ (Handelsblatt, 2. April 2026). 

Freunde & Förderer des Kunstpalastes

Auch 2026 bleiben wir dem  Kunstpalast in Düsseldorf als „Freunde und Förderer“ eng verbunden. Das freut uns besonders, weil wir den Umbau und die Sanierung über mehrere Jahre hinweg als Projektsteuerer begleiten durften. Umso schöner ist es, dass diese Verbindung auch über den Projektabschluss hinaus bestehen bleibt.

Der Kunstpalast ist ein besonderer Ort für Kunst, Kultur und Begegnung in Düsseldorf. Als Firmenmitglied können wir so auch einen Beitrag zur kulturellen Vielfalt und zur Stärkung des Kulturstandorts Düsseldorf leisten.

Projektsteuerung: BMP Düsseldorf
Bauherr: Stiftung Museum Kunstpalast, Düsseldorf

Gemeinsam Gutes bewirken

Vergangene Woche waren wir bei der feierlichen Einweihung der neu gestalteten Bereich der Gruppe „Bärenstark“ der Maria im Walde gGmbH, einem privaten freien Träger der Kinder- und Jugendhilfe in Bonn, dabei.

Gemeinsam mit der Montag Service GmbH und Mitgliedern der Maria im Walde gGmbH wurde ein Gebäudeteil umgebaut und eine neue Raumstruktur entwickelt.

Ziel war es, jedem der sechs Kinder der Gruppe „Bärenstark“, ein eigenes Zimmer zu ermöglichen, sodass jeder auch einen persönlichen Rückzugsort und Privatsphäre hat. Damit das Ganze auch wohnlich und ansprechend ist, wurden auch die Wände, Decken und haustechnische Anlagen entsprechend angepasst.

Das Ganze Projekt wurde in den Sommerferien umgesetzt und konnte nicht nur durch Manpower, sondern auch durch großzügige Spenden vieler Beteiligter realisiert werden.

Wir freuen uns sehr, dass wir durch unsere Unterstützung auch ein Stück dazu beitragen konnten!

Neue Grundschule in Kiel-Gaarden

Nach nur 26 Monaten Bauzeit ist in Kiel-Gaarden auf dem Gelände der ehemaligen Schwimmhalle eine moderne, dreizügige offene Ganztagsgrundschule entstanden. Auf vier Etagen bietet der Neubau Platz für rund 344 Kinder und 30 Lehrkräfte.

Die Fassade wird von großzügigen Glasflächen und umlaufenden Laubengängen geprägt, die von einem Metallgewebe umspannt und künftig begrünt werden sollen. Diese zweite Fassadenebene soll die Klassenräume optisch erweitern und für ein angenehmes Raumklima sorgen, da sie im Sommer vor Überhitzung schützt.

Ein Highlight ist auch der Pausenhof der Schule, welcher sich auf dem Dach der Zweifeldsporthalle befindet. Die Sporthalle ist halb im Gelände eingelassen. Eine Brückenkonstruktion im ersten Obergeschoss führt die Kinder direkt auf die Dachfläche zum Schulhof.

Die Grundschule ist zudem nach dem Compartment-Prinzip gestaltet. Jede Jahrgangsstufe verfügt über eine eigene, offen gestaltete Lernzone mit Unterrichts-, Gemeinschafts- und Teamflächen. Dadurch soll eine moderne Lernumgebung entstehen, die Kommunikation, Zusammenarbeit und individuelles Lernen gleichermaßen fördert.

Projektsteuerung: BMP Hamburg
Bauherr: Landeshauptstadt Kiel
Architekt: HASCHER JEHLE Architektur

Ausgezeichnet!

Bereits zum 10. Mal hat das Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung gemeinsam mit der Architektenkammer NRW die besten Bauwerke und Objekte der jeweiligen Periode ausgezeichnet.

Wir freuen uns sehr, dass gleich drei tolle Projekte, an denen wir mitgewirkt haben, zu den Preisträgern gehören und die “Auszeichnung vorbildlicher Bauten in Nordrhein-Westfalen 2025” erhalten haben:

  • Historisches Archiv der Stadt Köln und Rheinisches Bildarchiv
  • Mathilde Anneke Gesamtschule in Münster
  • Ossendorfer Gartenhöfe in Köln

Ein toller Erfolg für alle, die daran beteiligt waren und ein wichtiges Zeichen für unsere Arbeit! Als Projektsteuerer freuen wir uns, dazu beigetragen zu haben, dass wir mit diesen Projekten wichtige Impulse für Baukultur und Stadtentwicklung setzen.

Mehr dazu

Neue Kita St. Petrus Wolfsburg: Ein Ort für Bildung, Begegnung und Bewegung

In Wolfsburg-Vorsfelde ist mit der neuen Kita St. Petrus ein moderner Bildungs- und Begegnungsort entstanden. Auf zwei Ebenen wurde eine Kindertagesstätte mit zwei Krippen- und fünf Kindergartengruppen als Ganztagseinrichtung realisiert. Durch den Neubau konnten alle zuvor auf vier Gebäude verteilten Gruppen in einem zentralen Haus zusammengeführt werden.

Die Kita bietet Platz für rund 160 Kinder und verbindet funktionale Anforderungen mit einer besonderen architektonischen Gestaltung. Charakteristisch sind die Runde, ebenerdige Bauweise, lichtdurchflutete Räume und die harmonische Einbindung in die Umgebung. Ein Highlight ist auch die begrünte, landschaftlich gestaltete Rampe, die vom Garten auf das Dach führt.
Neben großzügigen Gruppen- und Bewegungsräumen gibt es zudem Kreativbereiche, Rückzugsmöglichkeiten und einen kleinen „Forscherturm“, der das pädagogische Konzept in den Bereichen Natur, Kunst und Sprache unterstützt.

Die Kita St. Petrus setzt damit neue Maßstäbe für eine zukunftsorientierte, kindgerechte und nachhaltige frühkindliche Bildung in Wolfsburg.

Wir freuen uns sehr, als Projektsteuerer Teil dieses besonderen Vorhabens gewesen zu sein!

Projektsteuerung: BMP Berlin
Bauherr: Evangelische-luth. Kirchengemeinde St. Petrus / Heiliggeist Vorsfelde, Wolfsburg
Architekt: Planungsteam III GmbH, Obernkirchen

Fertigstellung des EDGE East Side Berlin

Im Rahmen unseres Projektcontrollings durften wir an einem der aktuell markantesten Hochhausprojekte Berlins mitwirken.

Mit dem EDGE East Side wurde innerhalb von vier Jahren ein 142  m hohes Bürohochhaus mit 37 Etagen und ca. 65.000 m² Bürofläche, direkt an der Warschauer Brücke in Berlin-Friedrichshain realisiert. Über 200 Unternehmen waren am Projekt beteiligt. Auf 28 Etagen wird Amazon als Hauptmieter hier künftig rund 3.400 Mitarbeitende unterbringen. AMZ hat seit Mai dieses Jahres bereits sechs Etagen in Nutzung genommen.

Der Neubau verbindet architektonische Qualität mit zukunftsorientierter Technik und Nachhaltigkeit. Neben Smart-Building-Systemen und einer markant gegliederten Fassade kam erstmals in Deutschland ein CO₂-reduzierter Beton in den oberen Geschossen zum Einsatz. Die unteren Ebenen stehen der Öffentlichkeit mit Gastronomie- und Veranstaltungsangeboten offen. Das EDGE East Side wurde bereits mit einer DGNB-Vorzertifizierung in Platin und einer WELL-Gold-Zertifizierung ausgezeichnet.

Projektcontrolling- und Überwachung: BMP Berlin
Bauherr: Allianz Real Estate Germany GmbH
Architekt: Bjarke Ingels Group (BIG)

Projektupdate: Stadthalle, Bibliothek & Rathaus Eschborn

Im Zentrum von Eschborn soll der Rathausplatz grundlegend neugestaltet werden. Anstelle eines Baukörpers sollen drei eigenständige Gebäude realisiert werden: die neue Stadthalle, die Stadtbibliothek sowie das sanierte und erweiterte Rathaus. Durch die geplante Dreiteilung soll eine bessere Orientierung geschaffen und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Der Rathausplatz wird so, zu einem offenen, lebendigen Treffpunkt für alle Bürger:innen. Alle drei Gebäude sind zudem über eine gemeinsame Tiefgarage verbunden und setzen auf eine nachhaltige Bauweise, Barrierefreiheit und eine hohe städtebauliche Qualität.

Im Rahmen der öffentlichen Informationsveranstaltung im Rathaus war unser Projektteam von BMP Frankfurt (Frank Brunner, Jason Hempel-Nguyen) vor Ort, um den Bürgerinnen und Bürgern sowie den Gewerbetreibenden die bevorstehenden nächsten Schritte vorzustellen und Fragen zu Bauabläufen, Zufahrten oder Parkmöglichkeiten zu beantworten.

Ab Juli beginnen die Entkernung der Bestandsgebäude und die Tiefbauarbeiten für die Kanalumverlegung, um das Baufeld freizumachen. Der neue zentrale Platz mit Tiefgarage sowie die Stadthalle, das Rathaus und die Bibliothek werden insgesamt in mehreren Bauabschnitten bis 2031 realisiert. Die Kanalumverlegung soll dagegen schon bis 2027 abgeschlossen sein.

Projektsteuerung: BMP Frankfurt
Bauherr: Magistrat der Stadt Eschborn
Architekt: löhle neubauer architekten BDA

Die Modernisierung der Stadthalle Karlsruhe geht in die finale Phase

Durch die umfassende Erneuerung aller Foyerbereiche und technischen Systeme entsteht eine moderne, hochwertige Stadthalle, die für vielfältige Nutzungen wie Kongresse, Workshops und Kulturveranstaltungen ausgelegt ist. Das neue Technikkonzept stellt dabei Klimaschutz und Nachhaltigkeit in den Mittelpunkt.

Ein energieeffizientes, flexibel steuerbares Lichtsystem ermöglicht unterschiedliche Lichtstimmungen – von Tageslichtsimulation über Galabeleuchtung und Lichtshows bis hin zur individuellen Ausleuchtung im Corporate Design. Auch der markante Marmorkubus im Foyer kann durch moderne LED-Technik gezielt in Szene gesetzt oder als Projektionsfläche für Medienkunst genutzt werden.

Im nächsten Schritt beginnen die Funktionstests und die Endoberflächen werden hergestellt. Der Regelbetrieb ist für 2026 vorgesehen.

Unser Projektsteuerungsteam Frank Brunner, Maria Zernikow und Julius Braunsberger begleiten das Projekt zusammen mit unseren TGA-Spezialisten René Kögler und Simon Leven bis in die Probeveranstaltungen und in die Übergabe an den Nutzer, die Karlsruher Messe- und Kongressgesellschaft.

Projektsteuerung: BMP Frankfurt 
Bauherr:
Amt für Hochbau und Gebäudewirtschaft, Karlsruhe

Baustart für Rheindocks in Düsseldorf-Reisholz

In Düsseldorf-Reisholz wurde der offizielle Baustart für das Neubauprojekt Rheindocks gefeiert. Mit dabei: Der Oberbürgermeister Dr. Stephan Keller, Vertreter:innen der BEOS AG, unser Team aus BMP Köln und viele weitere Projektbeteiligte. Mit dem symbolischen Spatenstich beginnt nun die Realisierung von rund 36.000 m² moderner Hallen-, Labor-, Lager-, Showroom-, und Büroflächen auf dem Gewerbecampus Werft68.

Der Neubau ergänzt das revitalisierte Bestandsgebäude Loftworks und stärkt die Standortentwicklung nachhaltig. Durch die Sanierung und den Neubau werden auf dem 64.300 m² großen Grundstück insgesamt ca. 40.000 m² flexibel nutzbare Mietfläche realisiert.

Bei der Planung und Umsetzung des Campus spielt auch das Thema Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle. Angestrebt wird eine DGNB-Zertifizierung in Gold für den Neubau sowie ein BREEAM-Label für das revitalisierte Bürogebäude. Außerdem ist die Installation von Photovoltaikanlagen vorgesehen, und es wird der energetische Effizienzhausstandard 40 (EH40) umgesetzt.

Wir freuen uns auf die weitere gemeinsame Realisierung mit allen Beteiligten!

𝗣𝗿𝗼𝗷𝗲𝗸𝘁𝘀𝘁𝗲𝘂𝗲𝗿𝘂𝗻𝗴: BMP Köln
𝗕𝗮𝘂𝗵𝗲𝗿𝗿: BEOS AG, Köln

Broschüre