Grün sticht »Nasses Dreieck« soll Parkanlage werden Von A. Molle
Das bereits 1992 ins Auge gefasste Projekt, entlang dem ehemalitgen Mauerstreifen zwischen der Eberswalder Straße in Prenzlauer Berg über den Pankower Bürgerpark und die Schönholzer Heide eine bis zum Naturpark Barnim reichende grüne Wegeverbindung für Fußgänger und Radfahrer zu schaffen, nimmt nach der Bezirksfusion weiter Gestalt an. Nachdem dazu mit dem Mauerpark, der demnächst in nördlicher Richtung erweitert wird, und dem Bau der als "Schwedter Steg" bekannten Fußgängerbrücke über den Bahngraben erste praktische Schritte getan wurden, sollen jetzt planungsrechtliche Grundlagen für weitere Abschnitte des Grünzugs geschaffen werden. Noch bis 28. September liegt im Rahmen der frühzeitigen Bürgerbeteiligung beim Stadtplanungsamt im Rathaus Pankow ein Bebauungsplanentwurf für das so genannte »Nasse Dreieck« aus.
Der Bezirk will das 25.000 m² große Areal, das sich nördlich der Esplanade zwischen zwei Bahnlinien erstreckt und seit 1994 als Baustelleneinrichtung für den Bahnknoten »Nordkreuz« dient, zusammen mit einem wenige Meter breiten Streifen hinter den Grundstücken Brehmestraße 15-20 als öffentliche Grünfläche sichern. Zum einen soll dies der Fortführung der angestrebten Grünverbindung zunächst bis zur Wollankstraße dienen. Gleichzeitig soll eine im »Nassen Dreieck« vorgesehene Parkanlage mit Spielplatz die erheblichen Grün- und Freiflächendefizite im angrenzenden Sanierungsgebiet Wollankstraße und in Pankow-Süd mindern helfen.