Leserbrief Zu »Herr des Klinkers«, VOR ORT 5/01
Zunächst der Hinweis auf einen Fehler in dem Artikel über Hermann Blankenstein. In den 50er Jahren wurde in Spandau ein bis dahin nummerierter kurzer Weg in einer Einfamilienhaussiedlung in Blankensteinweg umbenannt. Die jetzt am Schlachthof benannte Straße ist also die zweite, die den Namen des Stadtbaurats trägt. Außerdem war geplant, auf dem Schlachthof einen »Blankensteinpark« anzulegen.
Anlässlich einer Ausstellung 1989 wurde eine Gedenktafel für Hermann Blankenstein als Sandsteinmedaillon geschaffen, die an einer schlichten Klinkersäule vor der ehemaligen Leichenhalle des einstigen Hospitals an der Prenzlauer Allee befestigt war.
Irgendwann in den letzten Jahren ist das Medaillon verschwunden, ein Lkw soll mal dagegen gefahren sein...
F. Blankenstein,
Schönhauser Allee
Zu »Facelift für den Antonplatz«, Vor Ort 7/2001
Mit großer Aufmerksamkeit habe ich die Juli-Ausgabe gelesen. Seit vielen Jahren verfolge ich die städtebauliche Entwicklung in Weißensee.
Als gebürtigen Weißenseer hat mich daher auch die Neugestaltung des Antonplatzes interessiert. In Ihrem Artikel über das »Eingangstor nach Weißensee« schreiben Sie, dass der Platz für Autos tabu sein soll. Dies scheint jedoch den Taxifahrern entweder nicht bekannt zu sein, oder sie ignorieren es einfach. Ich habe schon mehrere Male feststellen müssen, dass die Fahrer die Abkürzung über den Antonplatz wählen, um von ihrem neuen Standort in der Max-Steinke-Straße schneller zur Berliner Allee zu gelangen, und dass sie dabei auch noch die Sperrlinie in der Langhansstraße missachten.
Manfred Schmee,
Zingster StraßeAnmerkung der Redaktion:
Tatsächlich ist der Antonplatz für den motorisierten Individualverkehr gesperrt. Für Rettungs-, Feuerwehr- und Versorgungsfahrzeuge sowie für die in der Max-Steinke-Straße stationierten Taxis ist er jedoch vor dem Kino "Toni" sowohl in die Langhansstraße als auch in die Berliner Allee nach wie vor überfahrbar.
Zum neuen Erscheinungsbild von Vor Ort
Haben Sie Dank für die vielen hilfreichen Ausgaben in den vergangenen Jahren sowie für das einfühlsame Editorial des Bezirksstadtrats für Stadtentwicklung und Soziales, Dr. Andreas Bossmann, in Vor Ort 7/2001. Herzlichen Glückwunsch auch zum neuen Layout und zum gewohnt interessanten Inhalt.
Die Situation von Dr. Christian Sachse und seiner Mitmieter in der Christburger Straße 10 (Leserbrief) ist für uns Mieter in der Wörther Straße 22 sehr gut nachvollziehbar.
»Unser Haus ohne Hüter« (Tagesspiegel vom 11. August 1995) erlebte schließlich doch »Das Ende einer Odyssee?« (Vor Ort 10/1995). Das Fragezeichen kann inzwischen weggelassen werden.
Zwar haben Eigentümer und Hausverwaltung seither nicht gewechselt, die Angelegenheit ist jedoch eine überwiegend private geworden, die Auseinandersetzungen finden jetzt ohne Öffentlichkeit statt. Mieter suchen und finden aber noch immer Hilfe bei der Mieterberatung Prenzlauer Berg in der Hagenauer Straße 16. Seinerzeit berichtete auch das Fernsehen über die Konflikte. Unvergessen bleiben dem Verfasser dieser Zeilen auch die Zusammenkünfte mit dem damaligen Baustadtrat Matthias Klipp und mit Wolfgang Thierse. Beiden sowie anderen Unterstützern aus jener Zeit nochmals »Danke!«.
Wir bleiben alle! Ad multos annos.
Martin Witzmann,
Wörther Straße