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  Februar 2001

Berlin-Prenzlauer Berg
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Studienobjekt

Zu "Ein Geheimpfad", VOR ORT 12/2000

Mit Interesse und Überraschung habe ich den Artikel über die Geschichte des Judengangs gelesen. Ich bin Architekturstudent im 5. Semester an der Technischen Universität Berlin, und als Semesterarbeit im Fach Baukonstruktion/Entwürfe wurde uns im vergangenen Frühsommer die Aufgabe gestellt, für das erwähnte Grundstück Knaackstraße 41 eine kleine Stadtteilbibliothek zu entwerfen. In der notwendigen Auseinandersetzung mit diesem Grundstück kam auch ich zu der Einsicht, dass jeder Eingriff, insbesondere hinsichtlich einer öffentlichen Erschließung, dieses kleine "Paradies" zerstören würde.

Der nun als Übungsaufgabe geplante Lückenschluss sollte gleichwohl dem Weg keinen undurchlässigen Pfropfen aufsetzen. Besuchern der Bibliothek sollte es ermöglicht werden, von kleinen Etagenterrassen als Erweiterung des Lesebereiches einen Blick in den Gang zu werfen.

Besonders der Eingangsbereich soll stärker als bisher Passanten auf die besondere Situation an diesem Ort aufmerksam machen, ohne allerdings einen direkten Zugang auf das Areal hinter der "Bibliothek" zu ermöglichen. Ihr Artikel war insofern auch im Nachhinein noch sehr aufschlussreich, da uns der geschichtliche Hintergrund des Areals nicht ganz klar war. Th. Kußmack, Danziger Straße

Neuer Workshop

Die Betroffenenvertretung Kollwitzplatz lädt am Samstag, dem 3. März, interessierte Anwohner zu einem Gespräch über die Neugestaltung des Wasserturmplatzes in das Spielhaus Kollwitzstraße 35. Ab 14 Uhr soll gemeinsam mit Mitarbeitern des Naturschutz- und Grün-flächenamtes, von S.T.E.R.N. und des Architektenbüros die im Frühjahr beginnende Umgestaltung des Areals diskutiert werden. Ziel der Zusammenkunft ist der notwendige Ausgleich zwischen den Nutzungsvorstellungen der Planungsbehörden und denen der Anwohner.

Neue Karte

Im Zusammenhang mit der Bezirks- und Verwaltungsreform haben die Vermessungsä,mter der drei Altbezirke Prenzlauer Berg, Pankow und Weißensee eine Karte des Großbezirks Pankow herausgegeben.

Im Maßstab 1 : 20.000 wird der Bezirk mit allen Straßen (einschließlich Straßenverzeichnis), vereinfachter Bebauung unter Hervorhebung öffentlicher Gebäude sowie farbiger Unterscheidung von Wald, Kleingärten und sonstigen Grünflächen abgebildet. Sie ist als Falt- und Wandkarte zum Preis von 10 DM erhältlich, für BewohnerInnen von Prenzlauer Berg im Bürgerbüro in der Fröbelstraße 17, Haus 6.

Wohngeld neu geregelt

Seit Jahresbeginn gelten geänderte Regelungen für den Bezug von Wohngeld. Sie können im Einzelfall dazu führen, dass sich der bisher gezahlte Betrag erhöht oder Wohngeld erstmalig gewährt wird. Es fallen allerdings auch einige Sonderregelungen für Haushalte in den neuen Bundesländern weg, so dass sich das Wohngeld auch verringern kann. Um dabei besondere Härten zu vermeiden, enthält das Gesetz für die neuen Bundesländer eine Ausgleichsregelung, wonach im Normalfall das ab 1. Januar 2001 zu zahlende Wohngeld zunächst nicht um mehr als 10 DM niedriger sein darf als das im Dezember 2000 bezogene. Zur Prüfung des Anspruchs auf Wohngeld bzw. der veränderten Bezugsbedingungen können sich Mieter in Prenzlauer Berg an das Wohnungsamt in der Fröbelstraße 17 (Haus 5) wenden.

Einheitliche Sprechzeiten

Für das Stadtplanungsamt, das Vermessungsamt und das Amt für Bauaufsicht und Denkmalschutz des neuen Großezirks Pankow gelten ab 1. Februar folgende einheitliche Sprechzeiten:

Dienstag 9 bis 12 Uhr, Donnerstag 15 bis 18 Uhr.

Die Ämter sind unter folgenden Rufnummern zu erreichen: Stadtplanunsamt: Tel.: 4883 2710, Vermessungsamt: Tel.: 4883 2256, Amt für Bauaufsicht und Denkmalschutz: Tel.: 4883 2269.