Neue Spielplätze
Die Parkplätze auf den Grundstücken Prenzlauer Berg 5 und Pasteurstraße 24-26 sind seit Ende Januar gesperrt und werden zu öffentlichen Spielplätzen umgestaltet. Die beiden Projekte sind Bestandteile des Programms "Stadtweite Maßnahmen 2000" der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung. Im Rahmen des Programms werden seit 1999 auch Maßnahmen zur
Wohnumfeldverbesserung gefördert.
Das Vorhaben, auf dem landeseigenen Grundstück Prenzlauer Berg 5 im Sanierungsgebiet Winsstraße einen Spiel- und Sportplatz zum Ballspielen, Skaten und Klettern zu gestalten, wurde vom Sanierungsbeauftragten S.T.E.R.N. GmbH in Work-shops mit Kindern und Jugendlichen erarbeitet. Die Baumaßnahmen, deren Kosten sich auf 630.000 DM belaufen, werden im Zusammenhang mit einer Arbeitsbeschaffungsmaßnahme von der ALPINA Garten- und Landschaftsbau AG durchgeführt und sollen bis August abgeschlossen sein.
Auf dem ca. 1.000 m² großen Grundstück Pasteurstraße 24-26 im Sanierungsgebiet Bötzowstraße soll ein Spielplatz mit Bachlauf, Bandspielflächen und -geräten sowie einem Holzpodest und einer Pergola angelegt werden. Für dieses Projekt, das im Auftrag des bezirklichen Amts für Umwelt und Natur vom Planungsbüro E.F.E.U. im Zusammenwirken mit Anwohnern und der Betroffenenvertretung entworfen wurde und das ebenfalls von der Firma ALPINA ausgeführt wird, stehen insgesamt 410.000 DM zur Verfügung.
Neuer, alter Chef bei der SES
Nach dem überraschenden Rücktritt des bisherigen Geschäftsführers der Stadtentwicklungsgesellschaft Eldenaer Straße (SES), Dr. Rainer Klaus, und dessen Rückkehr auf einen Abteilungsleiterposten in der Senatskanzlei des Regierenden Bürgermeisters ist offenbar die öffentliche Neuausschreibung mangels geeigneter Kandidaten gescheitert. Wie SES-Pressesprecher Rudolf Kellermann mitteilte, wird Manfred Nicolovius künftig als alleiniger Geschäftsführer das Stadt-entwicklungsunternehmen vertreten. Nicolovius führte bis 1998 im Tandemverfahren mit Klaus die SES, ehe er in gleicher Funktion zur Stadtentwicklungsgesellschaft Wasserstadt in Spandau wechselte. Seinen SES-Job führte er danach nur noch marginal weiter. Mit der Reaktivierung seiner SES-Funktion übt er nun zwei Geschäftsführertätigkeiten gleichzeitig aus. Für Kellermann ist das kein Problem: "Herr Nicolovius wird im Schnitt drei Tage an der Eldenaer Straße anzutreffen sein, die Alltagsgeschäfte werden ohnehin von den beiden Prokuristen der Gesellschaft wahrgenommen".
10 Jahre "Herbstlaube"
Die über die Grenzen des Bezirks hinaus bekannte und beliebte Begegnungsstätte "Herbstlaube" in der Dunckerstraße 77 kann in diesen Tagen auf 10 Jahre erfolgreichen Wirkens zurückblicken. Von dem abwechslungsreichen Freizeitangebot, das Ausflüge, Gymnastik und Handarbeit ebenso einschließt wie Mittagstische, gemütliche Fotonachmittage, Kaffeeklatsch sowie Karten- und Brettspiele, machen vor allem SeniorInnen, Vorruheständler und ältere Arbeitslose Gebrauch. In der unter dem Dach des Vereins "Miteinander-Füreinander" agierenden Einrichtung gibt es aber auch eine Werkstatt für Jugendliche. Außerdem erhalten KünstlerInnen aus dem Bezirk Gelegenheit, ihre Werke in der zur "Herbstlaube" gehörenden Galerie "Kuckucksnest" einer breiteren Öffentlichkeit vorzustellen. Bei der Geburtstagsfeier dankte Sozialstadtrat Andreas Bossmann der Mitbegründerin und Leiterin der Begegnungsstätte, Karin Ehrlich, und den MitarbeiterInnen für ihr engagiertes Wirken und kündigte die Bildung eines Runden Tisches zur Seniorenpolitik im Bezirk an.
Neuer Stadtteiltreff
Im Kita-Gebäude in der Gleimstraße 46 ist ein Stadtteiltreff für BewohnerInnen des Gebiets Falkplatz eingerichtet worden. Damit steht nun auch ein Versammlungsraum für vielfältige Kiezaktivitäten zur Verfügung. Im Stadtteiltreff sind auch das Quartiersmanagement-Team der S.T.E.R.N. GmbH und der aus der Betroffenenvertretung Falkplatz hervorgegangene Bürgerverein Gleimviertel angesiedelt.
Die drei Quartiersmanager Gabriele Mersch, Aglaja Correll und Martin Vöcks möchten im Stadtteiltreff eine Veranstaltungsreihe zu kiezbezogenen Themen einrichten und bitten die Gebietsbewohner und -initiativen um Vorschläge (Öffnungszeiten und Telefonnummer des Quartiersmanagementbüros Falkplatz siehe Adressen).